Organisationsentwicklung

Wir beraten Organisationen zu Struktur, Kultur und Zusammenarbeit. Ein Mandat beginnt mit der Auftragsklärung und ist meist als Architektur aus mehreren Modulen angelegt, die auch einzeln beauftragt werden können.

CDN begleitet Organisationen bei Veränderung, Kulturarbeit und Teamentwicklung — systemisch, nicht rezepthaft.

Trigon-Entwicklungsansatz

Wir arbeiten mit dem Trigon-Ansatz der Organisationsentwicklung. Er betrachtet eine Organisation als Ganzes — Identität, Strategie, Struktur, Menschen, Funktionen, Prozesse und Mittel — und verlangt eine bewusste Entscheidung darüber, an welcher Stelle eine Intervention ansetzt. Zu Beginn jedes Mandats legen wir deshalb gemeinsam mit der Organisation fest, auf welcher Ebene wir ansetzen, ob bei einzelnen Personen, beim Team oder an der Struktur.

Trigon

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Auftragsklärung und Angebot

Am Anfang stehen Vorgespräche mit den Verantwortlichen. Daraus entsteht unser Angebot mit einer ersten Einordnung der Ausgangslage, den Zielen der Begleitung und einer Architektur aus aufeinander aufbauenden Modulen, jeweils mit Leistungsinhalten, Beratertagen und Honorar.

Die Module lassen sich als Gesamtprogramm oder einzeln beauftragen. Ein Einstieg über das erste Modul allein ist möglich.

Diagnose als erstes Modul

Die Diagnose ist Teil des Auftrags und nicht seine Vorstufe. Sie umfasst in der Regel Interviews mit der Unternehmensleitung, mit den betroffenen Führungskräften, mit der Personalabteilung und mit weiteren ausgewählten Beteiligten.

Wir vergleichen die Erwartungen der Ebenen miteinander, sehen uns Aufbau- und Ablauforganisation an und benennen die Nahtstellen, an denen Vorgänge verzögert werden können. Das Ergebnis ist ein Diagnosebericht mit Handlungsempfehlungen.

Auf dieser Grundlage gestalten wir die folgende Phase gemeinsam mit dem Führungsteam aus. Was dort im Einzelnen geschieht, steht vor der Diagnose nicht fest.

Kulturarbeit

Im Trigon-Modell bilden Identität sowie Politik, Strategie und Programme das kulturelle Subsystem. Kultur ist damit kein Arbeitsgegenstand neben den anderen, sondern das Ergebnis der Arbeit mit allen sieben Wesenselementen — Identität, Politik und Strategie, Struktur, Menschen und Klima, Einzelfunktionen, Abläufe sowie Mittel und Ausstattung.

Wir arbeiten deshalb nicht an der Kultur, sondern an den Elementen, aus deren Zusammenspiel sie entsteht. Dazu gehört die Arbeit mit den Bildern, die eine Organisation von sich selbst hat: Sie werden nach dem Trigon-Verständnis selten ausgesprochen und bestimmen dennoch, was als Problem gilt und welche Lösungen in Betracht gezogen werden. Sie explizit zu machen, sie zu besprechen und Alternativen daneben zu stellen, gehört zu dieser Arbeit.

Rollenverteilung im Projekt

Organisationsentwicklung ist Coaching für Organisationen. Den Prozess entwerfen wir gemeinsam mit der Organisation, und durchgeführt wird er überwiegend von ihr selbst, mit unserer Unterstützung.

Unser Beitrag ist die Gestaltung dieses Prozesses, also die Frage, wer wann mit wem spricht und wie diese Gespräche vorbereitet sind. Die Verantwortung für die Inhalte und für die Umsetzung liegt bei den Beteiligten in der Organisation.

Verlauf eines Projekts

Ein Vorhaben gliedert sich meist in Phasen: Diagnose, Zielbild und Rollenklärung, Befähigung sowie Verankerung und Kommunikation. Der Zeitraum richtet sich nach dem Auftrag und umfasst häufig mehrere Monate.

Zwischen den Phasen können längere Abschnitte liegen, in denen wir für Rückfragen zur Verfügung stehen, ohne vor Ort zu sein. Überprüfungspunkte vereinbaren wir zu Beginn, und wir benennen auch, wann unsere Beteiligung aus unserer Sicht enden sollte.

Voraussetzungen für ein Projekt

Für ein Organisationsprojekt setzen wir zwei Dinge voraus. Das erste ist die aktive Beteiligung der Unternehmensleitung: Sie entwickelt ihre eigene Steuerungslogik mit weiter, statt die Veränderung der Ebene darunter zu überlassen.

Das zweite ist eine klare Trennung zwischen Beratung und Entscheidung. Ob ein Standort geschlossen wird, wer befördert wird und welche Strategie verfolgt wird, entscheidet die Unternehmensleitung. Wie eine solche Entscheidung zustande kommt und wer daran beteiligt ist, gestalten wir.

Häufige Fragen

Was macht CDN in der Organisationsentwicklung konkret?

Wir begleiten Veränderungsvorhaben, Kulturarbeit, Teamentwicklung und den Umbau von Zusammenarbeit — von der Diagnose über die Workshop-Architektur bis zur Begleitung des Führungsteams.

Was heißt „systemisch" in Ihrer Arbeit?

Nach Matthias Varga von Kibéd ist systemisch kein Entweder-oder, sondern ein Mehr-oder-weniger: Ein Vorgehen ist systemischer als ein anderes, wenn es in höherem Maße davon absieht, Eigenschaften einzelnen Elementen zuzuschreiben, und stattdessen Relationen, Strukturen, Kontexte und deren Veränderung betrachtet. An diesem Maßstab richten wir unsere Arbeit aus.

Wie beginnt ein Projekt?

Mit Zuhören. In der Regel mit Gesprächen quer durch die Organisation, bevor irgendetwas geplant wird. Was dabei herauskommt, verändert den Auftrag häufig.

Arbeiten Sie allein oder im Team?

Beides — die Besetzung richtet sich nach dem Vorhaben. Bei großen Projekten gibt es eine klare Leitung, eine feste Ansprechperson für den Kunden und daneben die passende Anzahl zuarbeitender Expertinnen und Experten. Kleine Mandate und globale Programme sind für uns beides kein Problem.

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